Nachhaltig, wettbewerbsfähig und klimaneutral, der Umbau der europäischen Wirtschaft – Aussicht auf Millionen grüner Arbeitsplätze für eine bessere Welt. Dipl.-Ing. Jörg Trübl, Vorstandsvorsitzender der MABEWO Blue Planet AG aus der Schweiz in einem Dialog mit der Redaktion zu der Thematik Klimaschutz.

Wo steht Europa beim Thema Klimawandel? An der Weltklimakonferenz 2021 in Glasgow diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus knapp 200 Ländern und führten Verhandlungen, um den Ziele zur nachhaltigen Klimaveränderung erreichbar zu machen. Vom Paris-Abkommen aus dem Jahr 2015 sind die Länder was die Beschränkung der Erderwärmung angeht, noch weit entfernt. Nach den Angaben von Aurelie Beauvais, politische Direktorin der Solar-Power Europe und stellvertretende Geschäftsführerin des Branchenverbandes, “ist die Europäische Union weit davon entfernt, in ihren nationalen Energie- und Klimaplänen (NECP) das volle Solarpotenzial auszuschöpfen”, so kolportiert es ein Beamter aus dem Kreise der Europäischen Kommission. Im Juli 2021 hat die Europäische Kommission eine Neuausrichtung von Wirtschaft und Gesellschaft in der EU vorgeschlagen, um die Klimaziele zu erreichen. Darin enthalten sind Vorschläge, dass die Obergrenze für alle Emissionen weiter zu senken und die jährliche Kürzung zu erhöhen sind. Die Maßnahmen wie der Emissionshandel für neue Sektoren sowie strengere Auflagen im Rahmen des bestehenden Emissionshandelssystems, Effizienzsteigerung, schnellere Einführung emissionsarmer Verkehrsträger und deren Ausbau der Infrastruktur sowie die Angleichung der Steuerpolitik ergänzen das Paket an Vorschlägen für einen Umbau zur gerechten, grünen und wirtschaftlichen Zukunft, getreu dem Motto: Make a better world – für ein nachhaltiges Morgen, fügt Jörg Trübl, Umweltingenieur und Verwaltungsrat der MABEWO AG hinzu.

Nur Taten zählen – besonders beim Klima

Die Verwirklichung der Klimaziele innerhalb der Europäischen Union
Jörg Trübl / Verwaltungsrat MABEWO AG

Ohne ein konsequentes Umsteuern in Energie, Verkehr, Industrie, Landwirtschaft und Naturschutz können die notwendigen Klimaziele nicht erreicht werden, darin besteht Verständigung. Dem Klima an sich ist im Grunde das Verhalten egal, das Klima kennt keine Rücksichtnahme, sondern ist Ausdruck und Konsequenz des globalen Handelns der Weltbürger. Diplom Umweltingenieur Jörg Trübl fügt hinzu, dass diese Erkenntnis dazu führt, dass jeder einzelne Verantwortung trägt und Taten zählen, nicht alleine Absichtserklärungen. “Damit das Versprechen, eine nachhaltige, wettbewerbsfähige und klimaneutrale Wirtschaft mit Millionen von grünen Arbeitsplätzen in Europa zu bewerkstelligen, in greifbare Nähe rückt, brauchen wir Weiterentwicklungen und Anwendungen von Technologien rund um Erneuerbare Energien. In Zukunft sollen die erneuerbaren Energien 100 Prozent des gesamten Bedarfs decken”, gibt Verwaltungsrat der MABEWO BLUE PLANET AG zu bedenken. Die Erreichung der Klimaziele benötigen zahlreiche mutige Schritte, wobei die Erfolgsgeschichte darin besteht, das Ziel für erneuerbare Energien bis 2030 erst einmal auf 45 Prozent zu erhöhen, sind sich die Experten einig.

Die aktive Mitgestaltung der Energiewende gehören zu den Aufgaben und Herausforderungen, die sich alle Unternehmen stellen müssen, so auch die schweizerische MABEWO BLUE PLANET AG. Ressourcen- und Umweltschutz betrifft nicht nur das Thema Umbau zur Nutzung erneuerbarer Energien, sondern auch den Umbau der Abfallwirtschaft zur Kreislaufwirtschaft. Diese Herausforderung stellt sich die MABEWO BLUE PLANET AG und verfolgt die Nachhaltigkeitsstrategie Solarenergie, Kleinwasserkraftwerken, Deponieentgasung und Biogasanlagen, die ins öffentliche Netz eingespeist werden als Bausteine der Zukunft.

Europa Klimaneutralität – kann noch gewartet werden?

Die in Zusammenarbeit mit der weltbekannten LUT-Universität in Finnland durchgeführte Forschung hat alternative Übergangswege modelliert, um bis 2050 ein System mit 100 Prozent erneuerbaren Energien zu erreichen. Nach dieser Studie wird die versprochene Klimaneutralität, die die Europäische Kommission unter der Führung der Präsidentin Ursula von der Leyen formell auf den Weg gebracht hat, sichergestellt.

Die Analyse der Universität offenbart einen kosteneffizientesten Weg, bis 2030 einen Anteil von 45 Prozent erneuerbarer Energien am Energiemix zu erreichen. In diesem Szenario ist der mangelnde Ehrgeiz und das Abwarten so mancher Mitgliedsstaaten berücksichtigt. Dieser Anwendungsfall, die europäische Energiewende hinauszuzögern, kann unkalkulierbare Kosten verursachen, die indes von den Bürgern und Unternehmen innerhalb der Europäischen Union de facto zu tragen sind. “Die gute Nachricht ist, dass das Ziel eines Anteils von 45 Prozent erneuerbarer Energien erreicht werden kann, und die Erfolgsgeschichte der Solarenergie in neuem Glanz erstrahlen lässt. Nach den jüngsten Verlautbarungen der internationalen Energieagentur ist die Solarenergie heute offensichtlich wirtschaftlicher als jede andere Energiequelle”, im Dialog mit Jörg Trübl aus der Schweiz. Weltweite Einigkeit besteht, dass nicht mehr gewartet beziehungsweise abgewartet werden darf. 2021 haben wir gespürt was passiert, wenn wir das Klima nicht schützen: Überschwemmungen, Stürme, Hitze, Trockenheit und Extremwetter. Der Klimaschutz ist ein wichtiger Grundstein unseres Handelns, damit ist jeder betroffen und Betroffener. Für den Erfolg sind “grüne” Voraussetzungen nötig wie die Förderung klimafreundlicher Energieträger, Wiederaufforstung und weiterer ökologischer Maßnahmen, aber auch der Abbau von fossiler Subventionen, dies sind aktuelle Diskussionen in der Europäischen Union.

Die Verwirklichung der Klimaziele innerhalb der Europäischen Union
Dr. Schreiber / Dozent Erwachsenenbildung & Personalberater

V.i.S.d.P

Dr. Rainer Schreiber
Dozent Erwachsenenbildung & Personalberater

Über den Autor:

Personalberater und Honorardozent Dr. Rainer Schreiber mit Studium der Wirtschaftswissenschaften mit den Schwerpunkten Finanzierung, Controlling, Personal- und Ausbildungswesen. Er arbeitet in der beruflichen Erwachsenenbildung und publiziert zum Thema Personalberatung, demographischer Wandel und Wirtschaftspolitik.

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Vertreten durch Herrn Jörg Trübl

Die MABEWO AG steht für Nachhaltigkeit. „Make a better world“ investiert in die Zukunft und schafft Lebensgrundlagen, in denen grundlegende Bedürfnisse abgedeckt werden: MABEWO nutzt Photovoltaikanlagen zur Wasser- und Stromproduktion. MABEWO ist ein verlässlicher lokaler Dienstleister, der die Lebenssituation der Menschen verbessert und Arbeitsplätze schafft. Herr Jörg Trübl ist ausgebildeter Umweltingenieur und verfügt über 20 Jahre praktische wirtschaftliche Erfahrung in der Unternehmensführung als Berater, Coach und CEO von KMUs in Europa. Weitere Informationen unter: https://www.mabewo.com/

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